Ein Mann pflügt mit seinem Auto durch die arglosen Besucher des Magdeburger Weihnachtsmarktes, tötet mindestens vier Menschen und verletzt mehr als zweihundert. Weil der Fahrer ein Saudi ist, scheint alles in ein bekanntes Muster zu passen, denn islamistisch motivierte Attentate, bei denen mit einem Fahrzeug durch eine Menschenmenge gepflügt wird, hat es zur Genüge gegeben – in Israel, im französischen Nizza, in Berlin.
Schlagwort: Terrorismus
Das Ende der Hisbollah
Bisher stand eine Mehrheit der Deutschen stabil an der Seite Israels. Das hat sich jetzt wohl geändert. Und das, obwohl Israel alles andere als blindlings einen Krieg im Nahen Osten führt, wie manche Kritiker hierzulande glauben machen wollen, sondern gezielt gegen terroristische Infrastruktur vorgeht und dabei sehr erfolgreich ist.
Geheuchelte Empörung
Die Hisbollah hat im jüngsten Konflikt hunderte von Raketen auf Nordisrael geschossen, ein Dutzend drusischer Jugendlicher getötet, viele Bewohner zu Binnenflüchtlingen gemacht und der israelischen Wirtschaft schwer geschadet. Das ruft erstaunlich wenig Empörung unter jenen hervor, die ein grosses Herz für Palästina haben – während die Hisbollah weitere Aggressionen vorbereitet.
Ist Netanjahu zu weit gegangen?
Israel dürfte im wesentlichen seine Kriegsziele im Gazastreifen erreicht haben. Offen bleibt, wie die Hamas oder eine andere Terrorgruppe dauerhaft daran gehindert werden kann, israelische Bürger hinzumetzeln. Vor allem die zahlreichen Tunnel zur ägyptischen Seite der Grenze sind ein Problem. Hinzu kommen die anderen Kriegsfronten. Und schliesslich sind da noch die Geiseln.
Manipulation mit Umfragen
Aus gutem Grund gehe ich mit Umfragen aus dem Nahen Osten zurückhaltend um, zu gross ist die Gefahr einer Manipulation. Sicher ist: Man kann in einer Diktatur nicht ohne weiteres Massen zu politischen Themen befragen, doch das scheint vielen im Westen nicht bewusst zu sein. Sie stürzen sich auf jede Umfrage, die ihrer Agenda entspricht.
Nahostexperten am Limit (2)
Wenn einer es versteht, vom Massaker der Hamas an 1200 Menschen, überwiegend Jüdinnen und Juden, den Schwenk zur Islamfeindlichkeit hinzubekommen, dann ist es der Kai Hafez, der auch noch den Grossteil der deutschen Bevölkerung und die deutsche Regierung für ihre Unterstützung Israels auf die verbale Anklagebank rückt.
Nahostexperten am Limit (1)
Unter den hiesigen Nahostexperten, gerade wenn sie mit einem Hochschulabschluss geadelt sind, gibt es offenbar nur zwei Überzeugungen: Dass Israel und die Hamas gleichermassen am aktuellen Krieg die Schuld tragen, wobei Israel dann doch ein wenig mehr Schuld hat – oder dass Israel gleich als Hauptursache des ganzen sogenannten Nahostkonflikts zu gelten hat.
Die Weltgemeinschaft hat eine Obsession für Israel.
Israel in Gefahr
Zuerst schoss eine Terrorgruppe namens Hamas dreitausend Raketen auf Israel, dann drang sie auf dessen Staatsgebiet vor, erschoss, verstümmelte, verbrannte und vergewaltigte 1200 Menschen und verschleppte 240 weitere. Begierig auf Bilder von toten arabischen Babys, bereiteten arabische und türkische Medien eine Verleumdungsoffensive gegen den jüdischen Staat vor, von dem man annehmen musste, dass er seine Bürger schützen und gegen die Hamas zurückschlagen würde.
Die Schwäche des Teheraner Regimes
Teheran hat als Vergeltung für die Tötung hochrangiger Mitglieder seiner Revolutionsgarden in Damaskus dreihundert Raketen und Drohnen auf Israel abgefeuert. Eine direkte Konfrontation hat das Regime bislang immer vermieden. Medien sprechen von einem “Überschreiten des Rubikon” und einem erheblichen Eskalationspotential.
