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Naher Osten

Im Treibhaus der Gewalt

Vor vier Jahren war anlässlich des israelischen Abzugs aus Gaza hier zu lesen, dass Israel keineswegs eine Politik der verbrannten Erde verfolgte. Gegen eine angemessene Kompensation hätten z.B. die Treibhäuser der Siedler von den Palästinensern übernommen werden können. Aber weder Siedler noch Palästinenser wollten offenbar glauben, dass Scharon es mit dem Abzug ernst meinte.

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Naher Osten

Doch weniger Tote in Gaza?

Lorenzo Cremonesi, Korrespondent des italienischen “Corriere della sera” ist durch die Krankenhäuser des Gazastreifen gezogen, hat Interviews geführt und nachgezählt: Mehr als 600 Tote soll die Operation “Gegossenes Blei” nicht gekostet haben – auch wenn natürlich jeder Toter einer zuviel ist.

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Iran

“Gaza ist der Spiegel des Kapitalismus und der liberalen Demokratie”

Die paramilitärische Gruppe der iranischen Basidj hat angesichts der Ereignisse im Gazaastreifen angekündigt, eine Brigade von Selbstmordattentätern in die “besetzten Gebiete” zu entsenden, wo sie “Aktionen gegen den zionistischen Feind” ausführen werden.

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Globalisierung

Im Irrgarten der Antiglobalisierer

Neues von der Ikone der Antiglobalisierungsbewegung, Naomi Klein: In einem Beitrag für “The Nation” schlägt sie wieder gedankliche Kapriolen der besonderen Art. Diesmal geht es um die Anschläge von London. Wer jetzt erwartet, dass Frau Klein die tiefere Ursache in der Irak-Kampagne vermutet, wird enttäuscht. So originell ist sie doch, dass sie dem Leser eine ganz besondere Erklärung bietet. Schuld am islamistisch motivierten Terrorismus ist jetzt also der britische, resp. westliche, Rassismus:

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Israel

“Vom Meer bis zum Fluss…”

Viele haben es nicht geglaubt, die Palästinenser selbst haben es lange nicht für möglich gehalten: Israel, seine Siedler und seine Truppen, haben sich restlos aus dem Gazastreifen zurückgezogen. Wie es mit dem Friedensprozess, namentlich: mit der Road Map, weitergeht, hängt davon ab, inwieweit der Gaza-Rückzug zu einem Erfolg wird. Pierre Heumann von der Schweizer »Weltwoche« schreibt dazu auf seinem Blog:

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Israel

Gaza, Sharon und der ewige europäische Pessimismus

Israel zieht sich aus dem Gazastreifen zurück und eigentlich, möchte man meinen, müssten jetzt alle zufrieden sein: Die Israelis, weil sie dem Lauf der Demographie ein Schnippchen schlagen; die Palästinenser, weil ihr eigener Staat nun endlich so greifbar scheint wie nie zuvor; Hamas und Islamischer Dschihad, weil sie den Abzug Israels als Sieg verkaufen können; und die linken Dauernörgler in Europa, weil ihnen die Besatzung schon lange als wahre Ursache aller Missstände in der arabisch-islamischen Welt galt.

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Terrorismus

Die griechische Öffentlichkeit und die Anschläge von London

Nach einer Umfrage des griechischen Fernsehsenders Ant1 verurteilen 85% der Befragten die Anschläge von London als verbrecherischen Akt. Das ist erfreulich. Aber es gibt auch eine weniger erfreuliche Mitteilung.

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Griechenland

Islamischer Terrorismus in Griechenland

Das State Department verärgerte die hellenische Regierung mit der Behauptung, dass Griechenland ein besonders aktiver Ort islamistischer Aktivitäten sei. Im Fadenkreuz des Terrorismus stünden vor allem amerikanische Staatsbürger. Dabei dürfte die Toleranz gegenüber islamistischen antiwestlichen Aktivitäten in einer allgemeinen griechischen Sympathie für antiamerikanische Ressentiments zu suchen sein.

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