Ägyptische Quellen berichten, dass der ehemalige Präsident Mubarak auf dem Weg ins saudische Tabuk sei. Ziel der Reise sei kein dauerhaftes Exil, sondern nur medizinische Behandlung. Der Gesundheitszustand Mubaraks sei instabil. Danach wolle er wieder in sein Heimatland zurückkehren, heisst es weiter. Testamentarisch habe der abgesetzte Diktator bereits verfügt, auch in Ägypten beerdigt zu werden.
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Wie man proisraelisch wird
Er ist das, was man wohl einen gemässigten syrischen Muslim nennen würde. Toleranz ist ihm oberstes Gebot, ein christliches Gotteshaus verdient für ihn ebensoviel Respekt wie eine Moschee und während er selbst im Ramadan fastete, bemühte M. sich zu jeder Gelegenheit, dem Besucher aus Deutschland Wasser anzubieten. Noch nicht einmal in den Moscheen nahm irgendjemand Anstoss daran.
Freie Bahn
Zwar weiss der Koran nicht allzuviel zu dem Thema zu sagen, aber Frauen dürfen in Saudi-Arabien dennoch kein Auto fahren. Bislang jedenfalls. Denn das könnte sich bald ändern, möglicherweise bereits innerhalb der nächsten zwei Monate. So berichten es nicht näher genannte Quellen, auf die sich die saudische Website “Elaph” beruft.
Das Gute im Menschen
Der Glaube an das Gute im Menschen ist manchmal nicht leicht zu erschüttern. Islamisten müssen daher immer wieder zum Dementi greifen, wenn westliche Kommentatoren nahöstlicher Geschehnisse allzu hartnäckig ein versöhnliches Bild von ihnen zeichnen.
Saddams langer Schatten
Saddam Hussein, so die arabische Nachrichtenseite “Elaph”, soll nach Berichten des tschechischen Geheimdienstes im Jahr 2000 einen Anschlag auf den amerikanischen “Sender Freies Europa” geplant haben, der seinen Sitz in Prag hat. Für die Operation gegen den Sender, der gegen die Baath-Herrschaft Programm machte, soll der damalige Diktator eine grosse Summe bereitgestellt haben.
Zu der Behauptung, Ahmadinejad habe nie von der Vernichtung Israels gesprochen, wurde auf diesem Blog bereits das nötige gesagt. Charles Asher Small von der “Yale Initiative for the Study of Antisemitism” weist im Interview mit “Radio Farda” noch einmal darauf hin, dass Ahmadinejad sich in seiner Äusserung von 2005 auf Khomeini bezog, der nicht nur von Israels Zerstörung geträumt, sondern auch die Juden zum Bösen schlechthin erklärt hatte.
Im Treibhaus der Gewalt
Vor vier Jahren war anlässlich des israelischen Abzugs aus Gaza hier zu lesen, dass Israel keineswegs eine Politik der verbrannten Erde verfolgte. Gegen eine angemessene Kompensation hätten z.B. die Treibhäuser der Siedler von den Palästinensern übernommen werden können. Aber weder Siedler noch Palästinenser wollten offenbar glauben, dass Scharon es mit dem Abzug ernst meinte.
Nachdem die Verschwörungstheorien über die abgesetzte “Anne Will”-Sendung ins Kraut geschossen waren, hat das deutsche Fernsehen mit “Hart aber fair” nun doch noch seine Diskussionsrunde zum Krieg in Gaza bekommen. Und nicht nur das: Drei der fünf Diskutanten bezogen eine drastisch israelkritische Position. Was nun, Herr Massarrat?
Doch weniger Tote in Gaza?
Lorenzo Cremonesi, Korrespondent des italienischen “Corriere della sera” ist durch die Krankenhäuser des Gazastreifen gezogen, hat Interviews geführt und nachgezählt: Mehr als 600 Tote soll die Operation “Gegossenes Blei” nicht gekostet haben – auch wenn natürlich jeder Toter einer zuviel ist.
Ins diplomatische Aus krakeelt
Von Martin Riexinger
Nieder mit Israel” hörte es der “Milliyet“-Kolumnist Kadri Gürsel letztlich aus einem Propagandawagen dröhnen. Mit dem Gefährt waren die Wahlkampfhelfer von Akif Şişmanoğlu unterwegs, der sich für die AKP um das Amt des Bezirksbürgermeisters von Sarıyer bewirbt. Nicht zu unrecht, meint Gürsel, das Auftreten seines Chefs haben den Kandidaten ermutigt, mit solchen Tönen auf Stimmenfang zu gehen.
