Während meiner Studienzeit war ich viel auf studentischen Partys. Das stand der Tatsache nicht entgegen, dass ich mein Studium ernst genommen habe und immer mit Eifer bei das Sache war. Die Uni war damals eben mehr als eine Lehranstalt, sondern das Zentrum eines wichtigen Lebensabschnittes. Dabei fiel mir schon früh etwas auf, was gerade auf den Partys sichtbar wurde.
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Migration in den Golfstaaten
Pauschalurteile verbieten sich, dennoch kann es unter Bevölkerungsgruppen der Tendenz nach Unterschiede geben, wenn es um Wertvorstellungen oder politische Sympathien geht. So schreibt der Islamwissenschaftler Sebastian Sons in seinem Buch “Die neuen Herrscher am Golf” (2023) über die Migrationspolitik der Golfstaaten:
Wo Baerbock und Habeck recht haben
Haben Aussenministerin Annalena Baerbock und Vizekanzler Robert Habeck, beide von Bündnis 90/ Die Grünen, ein stilles Waffenembargo verhängt? Die Anschuldigung ist absurd und wurde von Baerbock und Habeck energisch zurückgewiesen. Was sie getan haben entspricht vielmehr deutschen Interessen.
Ein Jahr nach dem Massaker
Morgen ist der 7. Oktober, seit genau einem Jahr lebt Israel im Ausnahmezustand und kämpft an sieben Fronten gegen Feinde, die es vernichten wollen. Vor allem gegenüber der Hisbollah konnte Israel zeigen, wozu es militärisch in der Lage ist. Das Teheraner Regime ist verunsichert. Aber immer noch werden hundert Geiseln im Gazastreifen festgehalten. Wie geht es weiter?
Gerade hat der israelische Premierminister Netanjahu seine Rede vor den Vereinten Nationen gehalten, da überschlagen sich auch schon die Ereignisse und meldet Israel den Tod des Hisbollah-Führers Nasrallah, seitdem sich die massgebliche israelische Kriegsfront vor Tagen gen Libanon verschoben hat. Die erwähnte Rede verdient daher weiterhin grösste Beachtung, benennt sie doch die Ursachen des Krieges, macht die israelische Position deutlich und spart nicht mit Kritik an den Verleumdungen Israels, die nicht zuletzt in den Vereinten Nationen ein mächtiges Podium gefunden haben.
Geheuchelte Empörung
Die Hisbollah hat im jüngsten Konflikt hunderte von Raketen auf Nordisrael geschossen, ein Dutzend drusischer Jugendlicher getötet, viele Bewohner zu Binnenflüchtlingen gemacht und der israelischen Wirtschaft schwer geschadet. Das ruft erstaunlich wenig Empörung unter jenen hervor, die ein grosses Herz für Palästina haben – während die Hisbollah weitere Aggressionen vorbereitet.
Leben im Zeitalter der Angst
Unsere Zeit, schrieb der Literaturwissenschaftler Richard Alewyn, sei das “Zeitalter der Angst” getauft worden, und keine Diagnose der Gegenwart unterlasse es, mit dem Begriff der Angst zu operieren. Alewyns Befund stammt aus dem Jahr 1977, aber bis heute glauben die Menschen gerne, dass früher alles besser war. Da kommen Statistiken über eine ansteigende Gewaltkriminalität genau zur rechten Zeit.
Mehr Pluralismus wagen!
Neulich widmete sich ein Fernsehbeitrag der “geheimen Welt der Superreichen” und “super” und “geheim” in einem Zusammenhang machen natürlich neugierig. Was dann kam, war die gewohnte Einseitigkeit des öffentlich-rechtlichen Fernsehens, wenn es um ökonomische Themen geht.
Ist Netanjahu zu weit gegangen?
Israel dürfte im wesentlichen seine Kriegsziele im Gazastreifen erreicht haben. Offen bleibt, wie die Hamas oder eine andere Terrorgruppe dauerhaft daran gehindert werden kann, israelische Bürger hinzumetzeln. Vor allem die zahlreichen Tunnel zur ägyptischen Seite der Grenze sind ein Problem. Hinzu kommen die anderen Kriegsfronten. Und schliesslich sind da noch die Geiseln.
Manipulation mit Umfragen
Aus gutem Grund gehe ich mit Umfragen aus dem Nahen Osten zurückhaltend um, zu gross ist die Gefahr einer Manipulation. Sicher ist: Man kann in einer Diktatur nicht ohne weiteres Massen zu politischen Themen befragen, doch das scheint vielen im Westen nicht bewusst zu sein. Sie stürzen sich auf jede Umfrage, die ihrer Agenda entspricht.
