Mit dem angestrebten EU-Beitritt der Türkei kommt die europäische Seite häufig auf die mangelhafte Beachtung der Menschenrechte zu sprechen. Dabei ist in Europa auch nicht alles zum besten bestellt, und ich meine nicht etwa Weissrussland. Die Rede ist vielmehr von der EU selbst, deren Mitglied Griechenland leider immer noch vermissen lässt, was andererseits von der Türkei ganz selbstverständlich erwartet wird.
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Was an Amos Oz ist eigentlich links? In der heutigen FAZ weist der israelische Schriftsteller und Friedensaktivist auf die entschiedene Haltung der Friedensbewegung hin, “dass die Beendigung der Besetzung der Beginn des Friedens sein muss.” Während in Europa unter den Linken die Meinung vorherrscht, dass eine Hamas in der Regierung moderater sein wird als eine Hamas in der Opposition, gibt sich die israelische Friedensbewegung keiner Illusion hin.
Kultureller Fortschritt
Wenn das so weitergeht, dann bricht auch in Saudi-Arabien noch die Moderne aus. Aber bis dahin ist’s ein langer Weg. Nun wurde in Saudi-Arabien mehr als hundertzehn Jahre nach Inbetriebnahme des ersten Kinos in Paris 1895 der erste Kinofilm des Landes gedreht.
Noch eine Karikatur, noch ein Tabubruch
Ein Novum in der Islamischen Republik: Die iranische Zeitung Etemad hat es gewagt, eine Karikatur des Präsidenten Ahmadi-Nejad zu veröffentlichen. Auch wenn die Darstellung an Harmlosigkeit nicht zu überbieten ist, so war dieses Ereignis der in London erscheinenden “Kayhan“, dem wichtigsten persischsprachigen Organ der iranischen Opposition im Ausland, eine Meldung auf der Titelseite wert.
Katzav in Athen
Der israelische Staatspräsident Moshe Katzav ist heute in Athen vom griechischen Verteidigungsminister Petros Molybiatis empfangen worden. Was daran bemerkenswert ist? Seit Aufnahme der diplomatischen Beziehungen beider Länder 1990 ist dies der erste Besuch eines israelischen Staatspräsidenten in Hellas.
Ein paar tausend plus zwei oder drei
Ahmadi-Nejad bleibt sich treu. Wie vor einiger Zeit berichtet, treiben die antikapitalistischen Töne des iranischen Präsidenten das Kapital ins Ausland. Und während noch der glücklose Direktor des Hamburger Orient-Instituts, Mit seiner verklärenden Rundum-Analyse, derzufolge Ahmadi-Nejads radikale Äusserungen auf dessen Unerfahrenheit zurückzuführen seien, liegt Nahostwissenschaftler Udo Steinbach wieder einmal daneben.
“Vom Meer bis zum Fluss…”
Viele haben es nicht geglaubt, die Palästinenser selbst haben es lange nicht für möglich gehalten: Israel, seine Siedler und seine Truppen, haben sich restlos aus dem Gazastreifen zurückgezogen. Wie es mit dem Friedensprozess, namentlich: mit der Road Map, weitergeht, hängt davon ab, inwieweit der Gaza-Rückzug zu einem Erfolg wird. Pierre Heumann von der Schweizer »Weltwoche« schreibt dazu auf seinem Blog:
In Europa, wo die Scharia noch gilt
Arrangierte Ehen, ohne dass die Brautleute sich vorher zu Gesicht bekamen; zwölfjährige Kinder, die zwangsweise verheiratet werden; Frauen, die nicht wissen, dass sie ein Recht auf Scheidung haben und die im Falle einer Scheidung das Sorgerecht an ihren geschiedenen Mann verlieren – allesamt Phänomene, die dort auftreten, wo die Scharia herrscht.
Festival des Hasses
Wie berichtet, gibt sich vom 16. bis 18. September die internationale Neonazi-Szene ein Stelldichein in Griechenland. Unter dem Titel “Hatewave 2005″ werden einige tausend Rechtsextreme aus neun verschiedenen Ländern zu einem Festival des Hasses erwartet.
Mythen und Fakten über Gaza
In “This Week in Palestine” schreibt Diana Buttu, warum allein Israel vom Rückzug aus dem Gazastreifen profitiert. Einigen ihrer Thesen habe ich die Ausführungen des n-tv-Korrespondenten in Jerusalem, Ulrich W. Sahm, gegenübergestellt, der Buttus Thesen Punkt für Punkt widerlegt:
